September 2020

Ja, Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat.

[2.Kor 5,19]

„Und jetzt umarme ich meine Mutter, denn nichts und niemand kann uns für das entschädigen, was wir verloren haben. Auch nicht, die für den Verlust verantwortlich oder direkt oder indirekt der Grund oder der Anlass für ihn sind. Denn letztendlich, wenn alles abgerechnet und klar zu erkennen ist, wer wem etwas  genommen und warum er das getan hat, wenn Soll und Haben und die ganze doppelte Buchführung von Schuld und Groll exakt aufgelistet sind, bleibt doch nur eines, was wirklich zählt: sich wieder umarmen zu können und nicht mehr länger, auch nur für einen Augenblick, das große Glück zu vergessen, zu leben und zusammen sein zu dürfen.“ [Francesca Melandri: Eva schläft. Berlin ²2018, S. 423]

Willkommen bei der Evangelischen Emmausgemeinde Eppstein

Schön, dass Sie bei uns reinschauen! Bilder und Texte möchten Ihnen einen kleinen und vorläufigen Eindruck von einer Gemeinde vermitteln, die in den letzten Jahren entstanden ist.

Die meisten von uns sind hier zugezogen. Etliche müssen nach ein paar Jahren wieder davon. Es ist ein Kommen und Gehen. Wir sind, das ist hier deutlich zu spüren, unterwegs. Das spiegelt auch der Name unserer Gemeinde wider.

Nach Emmaus, dem kleinen Dorf bei Jerusalem, haben wir unser Gemeindezentrum und die Gemeinde benannt. Der Evangelist Lukas erzählt von zwei Jüngern, die nach dem Tod Jesu sich dorthin zurückziehen (Lukasevangelium, Kapitel 24). Auf dem Weg begegnet ihnen einer, den sie später beim Abendbrot als den Auferstandenen erkennen. Von Emmaus aus, einem Ort der Vergewisserung, wenden sie sich wieder ihrem Leben und ihrem Auftrag zu. Sie folgen den Spuren Jesu und werden seine Zeugen.