Dezember 2019

Wer im Finstern wandelt und wem kein Licht scheint, der hoffe auf den Namen des HERRN und verlasse sich auf seinen Gott!

Jes 50,10

Verurteilt. Rechtskräftig. Drei Jahre. Das ist nicht lange, mag man denken. Aber wenn du erst mal drin bist, und die Tür ins Schloss gefallen ist, und das alte Leben draußen vergeht! Nicht nur die Freiheit ist futsch, auch die Ehre. Die meisten haben sich abgewandt. Mit so jemandem will man dann doch nichts zu tun haben. Und dann sitzt du da und kannst es nicht fassen, das Unrecht und die Ohnmacht. Kein Licht nur Dunkel. Nach drei Jahren kommst du raus und nichts ist mehr, wie es war. Du stehst das durch. Weißt kaum wie. Du erinnerst dich an Gott. Wenn einer helfen kann, dann er.

Und dann, eines Tages, stellt sich heraus, der Zeuge der Anklage hat falsch ausgesagt. Genugtuung? Was soll jetzt „genug“ sein? „Mein Glaube hat mir geholfen.“ Gott sei Dank!


Willkommen bei der Evangelischen Emmausgemeinde Eppstein

Schön, dass Sie bei uns reinschauen! Bilder und Texte möchten Ihnen einen kleinen und vorläufigen Eindruck von einer Gemeinde vermitteln, die in den letzten Jahren entstanden ist.

Die meisten von uns sind hier zugezogen. Etliche müssen nach ein paar Jahren wieder davon. Es ist ein Kommen und Gehen. Wir sind, das ist hier deutlich zu spüren, unterwegs. Das spiegelt auch der Name unserer Gemeinde wider.

Nach Emmaus, dem kleinen Dorf bei Jerusalem, haben wir unser Gemeindezentrum und die Gemeinde benannt. Der Evangelist Lukas erzählt von zwei Jüngern, die nach dem Tod Jesu sich dorthin zurückziehen (Lukasevangelium, Kapitel 24). Auf dem Weg begegnet ihnen einer, den sie später beim Abendbrot als den Auferstandenen erkennen. Von Emmaus aus, einem Ort der Vergewisserung, wenden sie sich wieder ihrem Leben und ihrem Auftrag zu. Sie folgen den Spuren Jesu und werden seine Zeugen.







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