Aus aktuellem Anlass
Das gemeindliche Angebot richtet sich nach den neuen Coronaregelungen der Stadt Eppstein und muss daher temporär zurückgefahren werden.

Die Segenskärtchen sind jetzt unterwegs

Sandra Rösner hatte im September zur Gestaltung von Segenskärtchen aufgerufen. Sieben Frauen kamen und verbrachten einen sonnigen Nachmittag unter der Weinlaube – auf Abstand versteht sich. Dort und anschließend noch zuhause gestalteten sie über siebzig Segenskärtchen, die demnächst denen zugehen sollen, die wir seit dem ersten Lockdown der Corona-Krise nicht mehr gesehen haben. Sie sagen: „Wir denken an Euch!“

Sieben Frauen haben mehr als siebzig Segenskärtchen für Gemeindeglieder gestaltet.

Herzlichen Dank an Sandra Rösner, Sabine Hauck, Dorothea Lindenberg, Inge Reif, Lara Röling, Doro Seidel und Anita Simon!

Gottesdienst zum Anschauen
Stefan Kaiser und Tobias Kaufmann haben die Voraussetzungen für die sonntägliche Übertragung des Gottesdienstes geschaffen. Eine fest installierte Kamera überträgt das Geschehen in einem Bildausschnitt mit dem Altarraum und dem Pult. Das Ergebnis wird nicht überarbeitet, sondern im selben Moment über youtube zur Ansicht gebracht – „gestreamt“.

Wie kommt man dahin:
1. Youtube aufrufen (z.B. über die Suchmaschine).
2. Unter „Suchen“ die gleichbleibende Adresse BrEmmaus eingeben.
3. Zusehen.
4. Bei fortbestehendem Interesse: „Abonnieren“.

Hineinschauen in den Gottesdienstraum kann man vor und während des Gottesdienstes ab 10.00 h. Wer’s verpasst hat, kann’s noch bis Montagabend nachholen.

Die Predigt zum Nachlesen finden Sie unter der Rubrik „Predigten“ und dem jeweiligen Datum.

Gottesdienstregelung zum aktuellen Corona-Geschehen, Stand 13.10.2020
Der Main-Taunus-Kreis wurde zum Corona-Hochrisikogebiet erklärt. Grund dafür ist die hohe Inzidenz-Zahl von 157 (Stand 31.10.).

Das hat auch für das Gemeindeleben Konsequenzen:
– Beim Betreten des Hauses werden die Hände desinfiziert. 
– Außerdem wird eine Distanzmessung der Körpertemperatur vorgenommen. (Fieber gilt als eines der ersten Symptome für COVID-19, eine unauffällige Körpertemperatur heißt freilich keineswegs, dass die betreffende Person den Virus nicht in sich trägt.) 
– Auch während des Gottesdienstes muss der Mund-Nasenschutz getragen werden, und es gelten die bekannten AHA-Regeln.
– Es können max. 5 Personen aus max. 2 Haushalten beieinandersitzen
– Kirchencafé findet vorerst nicht statt.

Was bleibt, ist die Bitte um telefonische Anmeldung zum Gottesdienst im Gemeindebüro (Mo-Fr von 9-12 Uhr unter Tel. 33770). Neuerdings fragen wir noch, ob Sie mit jemanden zusammen kommen werden oder ob es Leute aus der Gottesdienstgemeinde gibt, mit denen Sie zusammensitzen können und möchten. Das Führen einer Anwesenheitsliste ist Auflage. Der Sitzplan Fleißarbeit, deren Ziel es ist, die BesucherInnen so zu setzen, dass der Raum den Vorgaben entsprechend optimal genutzt wird.

Kontaktbrief in Zeiten der Kontaktbeschränkungen – 15-11-2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freundinnen und Freunde der Emmausgemeinde,

seit knapp zwei Wochen sind wir wieder im milden Lockdown. „Begegnungen nur, wo sie notwendig sind“, sagen uns die politisch Verantwortlichen. Und der Blick über den Zaun nach Österreich oder Frankreich lehrt uns rasch die Milde der derzeit gültigen Kontaktbeschränkungen erkennen. Bei uns sind die Geschäfte offen, die Schulen bieten Präsenz-Unterricht an. Andere schauen in die Röhre, weil sie keine Gäste bewirten oder die Bühne dichtmachen müssen. Wäre es besser bzw. gerechter, wenn alle gleichermaßen schlössen?

Können Sie sich noch an die Schlussphase des ersten Lockdowns erinnern? Damals wurde lautstark gefordert, Kitas und Schulen nur rasch zu öffnen, weil die Situationen zuhause von Eltern und Kindern als belastend empfunden wurden. Studien (die gibt’s ja erstaunlicherweise immer zu fast allem) zeigten, dass Schüler zurückblieben und mit der selbständigen Erarbeitung des Stoffs überfordert waren, deren Eltern sie darin nicht unterstützen konnten. Wäre ich politisch verantwortlich, ich käme zu dem Schluss: „Wie man’s macht, macht man’s verkehrt“ oder etwas abgeklärter „Jedem recht getan ist eine Kunst, die niemand kann.“

Den Grundsatz „Begegnungen nur, wo sie notwendig sind“ in der Gemeinde durchzuhalten, verlangt von jedem eine ehrliche Einschätzung. Ja, es kann für den einen notwendig sein, Gottesdienst oder Andacht zu besuchen, weil das vielleicht die einzigen Gelegenheiten sind, menschliche Gemeinschaft zu erfahren, wenn auch auf Distanz. Oder weil es etwas gibt, was mich umtreibt und ich dort den Fingerzeig oder das lösende Wort erhoffe. Es fällt mir selbst schwer, jemandem zu empfehlen zu Hause zu bleiben. Es ist das Gegenteil dessen, wofür ich immer gearbeitet habe. Ich denke an die kleine Inschrift an einem Celler Fachwerkhaus „Wat mut, dat mut“.

Nach wie vor gilt: Es gilt die unbedingte Einhaltung des Mindestabstands (1,50 m). Paare, Familien bzw. maximal 10 Personen aus höchstens zwei Hausständen dürfen beieinandersitzen. Um das praktikabel zu gestalten, gibt es für jeden Gottesdienst einen Sitzplan. Dafür braucht’s die vorherige Anmeldung im Gemeindebüro per Mail oder telefonisch (Mo-Fr 9-12 h). Wenn Sie unvorhergesehen verhindert sind, sagen Sie bitte auch bei uns ab – die Nachrücker freuen sich.

Was inzwischen wirklich eine Möglichkeit geworden ist, dem Gottesdienst live und auch noch eine Weile danach zu folgen, ist das Streaming unter youtube. Dazu reicht es bei der Suchmaschine „Bremmaus youtube“ einzugeben, dann sollte die Seite sich öffnen. Ausgerechnet heute, höre ich, hat’s nicht funktioniert. Aber wie ich unsere drei Musketiere von der Technik – Stefan Kaiser, Tobias Kaufmann und Dirk Roethele – kenne, werden sie auch dieses Problem lösen. Et voilà – es ist da!

Den Basar müssen wir in jeder Form absagen – leider. Schon der Rücklauf der Adventsschmuck- Bestellungen war so, dass die Macherinnen der Gesteck-Gruppe nicht sehen konnten, wie sich das rechnen soll. Man müsste einkaufen und in Vorlage treten, ohne damit rechnen zu können, dass alle Mühe sich rechnen wird. Also keine Adventskränze oder -gestecke!

Auch das Konzert mit Helt Oncale, für dessen Bereitschaft und Engagement wir zutiefst dankbar sind, mussten wir absagen. Gleiches gilt für die Wochenveranstaltungen. Der Konfi-Unterricht fand zuletzt als Zoom-Meeting statt.

Was genau an Weihnachten sein wird, sehen wir noch nicht wirklich klar. Über die Angebote, die wir letztendlich werden machen können, informiere ich gerne zeitnäher.

Und sonst? Im Kirchenvorstand läuft ein Umlaufbeschluss-Verfahren. Es schließt eine längere Phase des Sondierens ab und geht, wie es aussieht, einen mutigen Schritt in die Zukunft. Die wird absehbar noch von Covid19 bestimmt oder begleitet. „Virus-Nachfolge-Modelle“ stehen in den Startlöchern. Um dem zu begegnen, haben wir uns mit dem Thema „Luftreinigung“ befasst.

Das Ziel: Saubere Luft für Emmaus.

Dafür nehmen wir viel Geld in die Hand, an die 28.000 €. Einen Teil davon hat uns die Stiftung Ev. Emmausgemeinde Eppstein für einen ausgeglichenen Haushalt zur Verfügung gestellt. Angesichts der Kontaktbeschränkungen haben wir in diesem Jahr auf viel verzichten müssen, was sonst zum Alltag gehört hat. Freizeiten, Fahrten, Vortragsveranstaltungen, Konzerte und vieles mehr. Das ist so wie bei manchen Privatleuten. Was sonst für Urlaube, Wochenend-Trips oder Shopping draufgeht, ist in der Kasse geblieben. Stattdessen gibt’s heuer die Sauna oder den Neuanstrich für den Flur.

Für das Gemeindezentrum wird es Geräte geben, die mit Niedrigenergie-Plasma arbeiten. Dieses zerstört Allergene, Bakterien und Viren. Das Verfahren wird schon länger im medizinischen Bereich eingesetzt, sei es in OPs, dann freilich mit größeren Anlagen, sei es in Behandlungsräumen oder Wartezimmern. Aber auch Kitas und Konferenzräume werden damit ausgestattet. Sechsmal pro Stunde muss das komplette Luftvolumen des Raumes gereinigt werden, damit die Luft möglichst weitgehend von Allergenen, Bakterien und Viren befreit wird. Einen hundertprozentigen Schutz wird es nicht geben. Wenn mein unmittelbarer Platznachbar mir ungeschützt eine belastete Aerosol-Wolke zufächelt, kann das immer noch zur Infektion führen.

Erleichternd für uns ist die Tatsache, dass die neun Geräte keiner Wartung bedürfen und mit sehr wenig Energie auskommen. Die müssen wir dann auch nicht mehr durch das sonst notwendige Lüften ins All blasen. An die Politik geht das Ersuchen, eine Bewertung der Wirksamkeit solcher Luftreinigungsmaßnahmen vorzunehmen und sie in die Verordnungen einfließen zu lassen.

Dass lediglich ein Drittel oder sogar nur ein Viertel der vor Corona zu zählenden GottesdienstbesucherInnen in diesen Zeiten zum Gottesdienst kommen können, das merkt man auch am Kollekten-Aufkommen. Es liegt im Schnitt auch bei einem Drittel bzw. Viertel des Vor-Corona-Aufkommens. Da fehlt uns auch einiges, um das Projekt „Saubere Luft für Emmaus“ zu stemmen. Darum wende ich mich mit der herzlichen Bitte um Unterstützung an Sie. Spenden Sie, wenn Sie etwas für uns übrighaben, auf das Konto der Stiftung Ev. Emmausgemeinde Eppstein bei der Taunus-Sparkasse IBAN: DE29 5125 0000 0053 0015 80 – BIC-/SWIFT-Code: HELADEF1TSK – Stichwort: „Saubere Luft“.

Mit Hilfe der Bremthaler Betriebe, die für uns im Gemeindezentrum arbeiten, werden wir das Ganze hoffentlich bis Weihnachten zum Laufen bringen. Zu übertriebenen Hoffnungen gibt das keinen Anlass, denn nach wie vor werden wir uns an die allgemeinen Verordnungen zu halten haben (s.o.).

Nun gehen wir in die dunkelsten Wochen des Jahres. Das Prophetenwort wird uns begleiten: „Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.“ [Jes 9,2] Und wir werden Ausschau halten nach dem großen Licht, uns aber auch an den kleinen Lichtern erfreuen. Auch die anderen adventlichen Aufmunterungen nehmen wir uns zu Herzen – und ja, wir sehen auf und erheben die Häupter, weil sich unsere Erlösung naht. [Lk 21,28] Sehr konkret wird das, so hoffen wir, im Frühjahr, wenn die ersten Impfstoffe bei uns Anwendung finden und endlich wir das Virus anzählen können.

Ich grüße Sie herzlich!

Ihr Moritz Mittag

Jahresabschluss beim Busch-und Beettag

Zum letzten Mal in diesem Jahr trafen sich am Samstag, den 24.10.2020 die Leute vom Busch- und Beettag, um den Garten am Gemeindezentrum winterfest zu machen. Während der gesamten Vegetationsphase waren sie regelmäßig im Einsatz, haben den Rücken krumm gemacht und im Knien und Hocken gewerkelt. Wir sagen herzlichen Dank im Namen der ganzen Gemeinde! Und – gute Erholung von den Strapazen!