Flutkatastrophe – die Not ist groß – wir können helfen

Im Sonntagsgottesdienst am 18. Juli haben wir spontan für die Unterstützung der Flutopfer gesammelt. Darüber hinaus gibt es das Interesse noch mehr zu tun – möglichst direkt und ohne Umwege. Die Versuche, mit betroffenen Kirchengemeinden Kontakt aufzunehmen, sind zur Zeit zum Scheitern verurteilt, weil die üblichen Kommunikationswege unterbrochen sind.

Wir haben heute überlegt, wie wir dennoch tätig werden können. Das Ergebnis: Wir bitten Sie um Spenden zur Unterstützung der Flutopfer auf das Konto der Ev. Emmausgemeinde Eppstein bei der Frankfurter Volksbank eG –

IBAN: DE03 5019 0000 4101 9263 76, BIC FFVBDEFFXXX – Kennwort „Fluthilfe“

Wir werden dann hier die Spendenbescheinigungen ausstellen, andernorts hat man andere Sorgen, und den Betrag zur Fluthilfe sobald möglich an die Ev. Kirchengemeinde Bad Neuenahr überweisen.

Gottesdienst vorerst mit begrenzter Teilnehmerzahl in Präsenz um 10.45 Uhr

Grundsätzlich bedarf es einer telefonischen Anmeldung (06198-33770), damit wir einen Sitz-/Stellplan erstellen können und unser Limit nicht überschreiten. Und: Angesichts der Rasanz mancher Entwicklungen empfehle wir hier nachzusehen: https://unsere.ekhn.de/themen/infos-corona-pandemie.html

Kirchenvorstandswahl am 13. Juni 2021
Der Kirchenvorstand hat in seiner Sitzung am 15. Juni 2021 das vorläufige Wahlergebnis der Kirchenvorstandswahl vom 13.6.2021 festgestellt und dankt allen, die kandidiert haben. Er gratuliert den neu gewählten Mitgliedern des Kirchenvorstands, die am 5. September 2021 in ihr Amt eingeführt werden.

Es sind dies in alphabetischer Reihenfolge:

Tobias Kaufmann, Bremthal
Thomas Klug-Gottron, Bremthal
Dorothea Lindenberg, Bremthal
Dr. Svenja Olgemöller, Bremthal
Heike Quitzau, Vockenhausen
Jörg Ritter, Bremthal
Dirk Roethele, Bremthal
Sandra Rösner, Niederjosbach
Marie Sophie Schmidt, Bremthal.

419 Wahlberechtigte haben sich beteiligt. 21 Voten mussten als „ungültig“ gewertet werden. Die Wahlbeteiligung lag bei knapp 31 %. Herzlichen Dank allen Wählerinnen und Wählern!

Die Wahlunterlagen liegen vom 20, bis 27. Juni im Gemeindebüro zur Ansicht aus. Wenn Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch machen wollen, melden Sie sich bitte vorher telefonisch unter 33770 an. Die Einspruchsfrist läuft am 4. Juli ab.

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Möglichkeit zur »virtuellen Teilnahme« am Gottesdienst
Stefan Kaiser,Tobias Kaufmann und Dirk Roethele haben die Voraussetzungen für die sonntägliche Übertragung des Gottesdienstes geschaffen. Eine fest installierte Kamera überträgt das Geschehen in einem Bildausschnitt mit dem Altarraum und dem Pult. Das Ergebnis wird nicht überarbeitet, sondern im selben Moment über youtube zur Ansicht gebracht – „gestreamt“.
Wie kommt man dahin:
1. Youtube aufrufen (z.B. über die Suchmaschine).
2. Unter „Suchen“ die gleichbleibende Adresse BrEmmaus eingeben.
3. Zusehen.
4. Bei fortbestehendem Interesse: „Abonnieren“.
Hineinschauen in den Gottesdienstraum kann man vor und während des Gottesdienstes ab 10.00 Uhr. Wer’s verpasst hat, kann’s noch bis Montagabend nachholen.

Die Predigt zum Nachlesen finden Sie unter der Rubrik „Predigten“ und dem jeweiligen Datum.

Gottesdienstregelung zum aktuellen Corona-Geschehen:
– Beim Betreten des Hauses werden die Hände desinfiziert. 
– Außerdem wird eine Distanzmessung der Körpertemperatur vorgenommen. (Fieber gilt als eines der ersten Symptome für COVID-19, eine unauffällige Körpertemperatur heißt freilich keineswegs, dass die betreffende Person den Virus nicht in sich trägt.) 
– Auch während des Gottesdienstes muss der Mund-Nasenschutz getragen werden, und es gelten die bekannten AHA-Regeln.
– Vollständig Geimpfte, wer eine Corona-Infektion überstanden hat dürfen (mit Nachweis) nebeneinander Platz nehmen.
– Kirchencafé findet vorerst nicht statt.

Kontaktbrief in Zeiten der Corona-Kontaktbeschränkungen vom 21.5.2021

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde der Emmausgemeinde,

der 50. Tag der Osterzeit steht an. Wir sagen „Pfingsten“ dazu, das griechische Wort – pentēkostē – führt die Zahl im Namen. Am Sonntag ist es soweit.

Stärker im Fokus dürften bei vielen die sinkenden Inzidenzzahlen sein, das anhaltende Unterschreiten der Hunderter-Inzidenz und die damit verbundenen heiß ersehnten Lockerungen. Wenn’s gut geht, wird auch die Fünfziger-Marke bald geknackt. Bis zum gewissen Grad haben wir das in der Hand.

Was dann geschieht, beschreibt eine pfingstliche Situation. Denken wir an die Schilderung der Apostelgeschichte. Alle, die Jesus nahe gewesen waren, hatten sich in einem Raum versammelt. Die Türen zu. Die Fenster sowieso. Eine Situation des Rückzugs oder, wie wir sagen würden, der Kontaktbeschränkungen. So etwas lähmt. Geist, Seele und Körper. Wenn’s so geblieben wäre, kein Mensch redete heute noch von Christus, geschweige denn vom 50. Tag. Aber es kommt anders. Ein Brausen erfüllt den Raum und sprengt den Rahmen. Türen und Fenster gehen auf. Das Lastende verfliegt, die Enge, oft verbunden mit Ängsten, weicht, und das Beste: Die Menschen verstehen einander, obgleich sie alle in ihrer Sprache reden, was Missverständnisse und Unverständnis erwarten ließe. Aber nein, trotz des babylonischen Sprachgewirrs verstehen sie einander. Das macht der Geist, der Geist Gottes. Seine Kraft ist die Liebe und die ist der Schlüssel zum Verständnis bzw. zur Verständigung. Übrigens nicht nur zwischen uns und anderen, sondern auch zwischen uns und Gott.

Der Geist weckt Lebenskraft, bringt Energie, verbindet Menschen, lässt die Liebe sprechen. Mir kommt vor, das und alles, was er wirkt und kann, können wir gut gebrauchen: Trost, Mut, Kraft, Inspiration, Liebe…. Sei es in den gesellschaftlichen Diskursen, in denen so oft aneinander vorbei- oder aufeinander eingeredet wird, in denen nach Schreien und Brüllen, die Fäuste sprechen oder andere und leider auch schlimmere Mittel der Gewalt. Sei es, dass unsere in den Monaten der Kontaktbeschränkungen in Mitleidenschaft gezogenen Seelen, erreicht und erfüllt werden von einer Kraft, die einem von außen zukommen muss, wie die wärmenden Strahlen der Sonne. Am Ende zeigt sich, wes Geistes Kind wir sind.

Pfingsten, das Fest, erzählt davon, wie Gottes Geist die Jünger und Jüngerinnen erreicht, und dass dieser Geist auch für uns da ist und an uns wirkt. Für alle Aufbrüche, die jetzt hoffentlich anstehen, brauchen wir diesen Geist. Er möge uns die Zukunft aufschließen und die Wege weisen.

In der Welt der Corona-Fakten spielt das Impfgeschehen eine wichtige Rolle. Es geht inzwischen zügig voran. Was die Beteiligten leisten, sei es in den Impfzentren, sei es in den Praxen nötigt uns allen Respekt ab. Für uns ist es ein Piks, dem meist ein zweiter zu folgen hat. Dahinter stehen eine gelungene Forschung, inzwischen massenhafte Produktion, ausgeklügelte Logistik, (in meinen Augen) überbordende Verwaltung, unzählige Telefonate zu Beratung und Organisation, Geduld mit den Ungeduldigen, Hingabe gegenüber den Fordernden – die Reihe ließe sich fortsetzen. Dass Zug um Zug, Arztpraxen, Facharztpraxen, auch die könnten eine Anlaufstelle sein, und Betriebsärzte Impfungen vornehmen können, beschleunigt den Prozess. Und vielleicht gibt’s noch weitere Ideen, wie man zum Beispiel die älteren Schülerinnen und Schüler versorgen könnte. Impfen in der Schule, wie ich das im Grundschulalter erlebt habe. Warum eigentlich nicht?

An der Gemeinde geht die Entwicklung nicht spurlos vorüber. Hier wie sicher andernorts auch besteht die Herausforderung darin, Geimpften und Nicht-Geimpften gerecht zu werden. Geimpfte dürfen jetzt nebeneinandersitzen. Alle tragen weiterhin die Maske und halten sich an die allgemeinen Hygiene-Regeln. Weil aber die Dinge im Fluss sind, ist mit weiteren Veränderungen des Regelwerks zu rechnen. Wir werden sehen.

In den letzten Wochen sind die Wahlunterlagen an die Wahlberechtigten gegangen. Ich hoffe, sie sind bei Ihnen angekommen. Im Gemeindebüro sind etliche Rückläufer angekommen. In manchen Fällen fragen wir uns, warum. Dann stellen wir die Briefe selbst zu. Wie auch immer, wenn Sie keine Unterlagen erhalten haben, gleichwohl der Gemeinde angehören und wahlberechtigt sind, melden Sie sich bitte bei uns. Bis 13. Juni, 18 Uhr, sollten die rosafarbenen Umschläge bei uns angekommen sein, dann wird ausgezählt.

Weil wir alle sehnsüchtig den Tag erwarten, an dem wir wieder unbeschwert zusammenkommen können, hat es uns leidgetan, den für den 5. Juni geplanten Music Brunch abzusagen. Wir hatten uns schon auf Helt Oncale gefreut und mitreißende Musik, die uns allen kundtut, es geht weiter. Mittlerweile sind wir geübt darin, zu planen, zu verschieben oder abzusagen. Das ist ein Teil der Normalität geworden.

Zu ihr gehört auch, dass wir jeden Sonntag zum Gottesdienst zusammenkommen. Die Zahl der Anwesenden muss immer noch klein sein – aber immerhin. Ich bin dankbar dafür, dass wir das in den letzten Monaten durchhalten konnten und durften. Viele haben dazu beigetragen. Nicht zuletzt der unter Bremmaus bei YouTube gestreamte Gottesdienst bot eine Möglichkeit, in Verbindung zu bleiben. Die Andachten am Donnerstag um sieben (19 h) waren eine Bereicherung des geistlichen Lebens in der Gemeinde. Sieben Frauen und Männer aus der Gemeinde haben sie sorgfältig gestaltet und zuverlässig organisiert. Wir haben es dankbar erlebt. Jetzt gibt’s eine Sommerpause, bis im Herbst die Tage wieder kürzer werden.

Aber nun wünsche ich Ihnen angenehme Pfingstfeiertage – Begeisterung! Warum nicht? – und Kraft und Mut, feste Schritte in die Zukunft zu tun.

Ihr, Moritz Mittag

P.S. Wenn Sie den Kontaktbrief nicht bekommen möchten, lassen Sie es mich bitte wissen. MM