Kirchenvorstandswahlen 2021

Gemeindeversammlung am 10. Januar 2021

Am 13. Juni 2021 werden in der Evangelischen Landeskirche in Hessen und Nassau (EKHN) die Kirchenvorstände neu gewählt.

Die Gemeindeversammlung hierzu hat am 10. Januar 2021 im Anschluss an den Gottesdienst stattgefunden.

Inzwischen hat der Kirchenvorstand in seiner Sitzung am 12. Januar den vorgeschlagenen vorläufigen Wahlvorschlag als den endgültigen Wahlvorschlag beschlossen.

Die KandidatInnen sind (in alphabetischer Reihenfolge) Marc Albrecht, Bremthal; Niclas Dürst, Bremthal; Tobias Kaufmann, Bremthal; Thomas Klug-Gottron, Bremthal; Dorothea Lindenberg, Bremthal; Dr. Svenja Olgemöller, Bremthal; Heike Quitzau, Vockenhausen; Jörg Ritter, Bremthal; Dirk Roethele, Bremthal; Stefan Rottmann – Bremthal; Sandra Rösner, Niederjosbach; Marie Sophie Schmidt, Bremthal.

Wahlberechtigt sind alle Gemeindemitglieder, die am Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet haben. [§ 2, Abs. 2 der KGWO]

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Die Luftreinigungsgeräte arbeiten

Unsere Bremthaler Handwerker haben die neun Luftreiniger im November installiert. Seitdem arbeiten sie in luftiger Höhe und ziehen die belasteteten Aerosole aus dem Verkehr.

Ermöglicht wurde das Projekt aus Mitteln der Emmausstiftung und – dafür sind wir zutiefst dankbar – durch Spenden aus der Gemeinde – sage und schreibe etwas mehr als 15.000 €!

Gottesdienst zum Anschauen
Stefan Kaiser und Tobias Kaufmann und Dirk Roethele haben die Voraussetzungen für die sonntägliche Übertragung des Gottesdienstes geschaffen. Eine fest installierte Kamera überträgt das Geschehen in einem Bildausschnitt mit dem Altarraum und dem Pult. Das Ergebnis wird nicht überarbeitet, sondern im selben Moment über youtube zur Ansicht gebracht – „gestreamt“.

Wie kommt man dahin:
1. Youtube aufrufen (z.B. über die Suchmaschine).
2. Unter „Suchen“ die gleichbleibende Adresse BrEmmaus eingeben.
3. Zusehen.
4. Bei fortbestehendem Interesse: „Abonnieren“.

Hineinschauen in den Gottesdienstraum kann man vor und während des Gottesdienstes ab 10.00 h. Wer’s verpasst hat, kann’s noch bis Montagabend nachholen.

Die Predigt zum Nachlesen finden Sie unter der Rubrik „Predigten“ und dem jeweiligen Datum.

Gottesdienstregelung zum aktuellen Corona-Geschehen, Stand 13.10.2020
Der Main-Taunus-Kreis wurde zum Corona-Hochrisikogebiet erklärt. Grund dafür ist die hohe Inzidenz-Zahl von 157 (Stand 31.10.).

Das hat auch für das Gemeindeleben Konsequenzen:
– Beim Betreten des Hauses werden die Hände desinfiziert. 
– Außerdem wird eine Distanzmessung der Körpertemperatur vorgenommen. (Fieber gilt als eines der ersten Symptome für COVID-19, eine unauffällige Körpertemperatur heißt freilich keineswegs, dass die betreffende Person den Virus nicht in sich trägt.) 
– Auch während des Gottesdienstes muss der Mund-Nasenschutz getragen werden, und es gelten die bekannten AHA-Regeln.
– Es können max. 5 Personen aus max. 2 Haushalten beieinandersitzen
– Kirchencafé findet vorerst nicht statt.

Was bleibt, ist die Bitte um telefonische Anmeldung zum Gottesdienst im Gemeindebüro (Mo-Fr von 9-12 Uhr unter Tel. 33770). Neuerdings fragen wir noch, ob Sie mit jemanden zusammen kommen werden oder ob es Leute aus der Gottesdienstgemeinde gibt, mit denen Sie zusammensitzen können und möchten. Das Führen einer Anwesenheitsliste ist Auflage. Der Sitzplan Fleißarbeit, deren Ziel es ist, die BesucherInnen so zu setzen, dass der Raum den Vorgaben entsprechend optimal genutzt wird.

Kontaktbrief in Zeiten der Kontaktbeschränkungen – 6-1-2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde der Emmausgemeinde,

in alter Tradition ist der 6. Januar in Bayern (nicht nur dort) ein Feiertag. Kinder sind in den Ortschaften unterwegs. Als „Die heiligen drei Könige“ gehen sie von Haus zu Haus, singen und sammeln Spenden. Darauf, dass sie da waren, legt man Wert, denn davon kündet, meist mit Kreide geschrieben, eine Formel über der Haustür. In diesem Jahr käme dort „20 C + M + B 21“ zu stehen. Die einen lesen die Großbuchstaben als Namens-Kürzel der drei aus dem Morgenland Caspar, Melchior und Balthasar. Andere sehen darin die Abkürzung für die Segensformel: Christus mansionem benedicat – „Christus segne dieses Haus“. Beide Versionen haben in der langen Geschichte des Dreikönigsfestes ihren Platz. Die Namen der Drei kommen im 9. Jahrhundert auf. Die Deutung als Segensformel stammt aus den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts. Das Fest selbst, Epiphanias, gehört zu den ältesten christlichen Festen überhaupt. Um welche „Erscheinung“ (Epiphanie) es sich handelt, sieht man beim Blick auf die antiken Gepflogenheiten. Dort ist damit die Ankunft des Herrschers gemeint. Für die Christen ist das Christus.

Der Haussegen nimmt also eine Art Zuordnung vor: Dieses Haus gehört zu Christus. Ähnlich verhält es sich bei der Taufe, wenn die Täuflinge „auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ getauft werden. Wer den Namen Christi trägt, gehört zu ihm. Das sollten wir uns bewusst machen und dabei zur Not auch ohne Kreide auskommen. Den schönen alten Brauch, den unsere katholischen Geschwister pflegen, vermissend, freuen wir uns auf eine Zeit, in der er wieder praktiziert werden kann.

Die Feste im Jahreslauf hatten in Zeiten ohne Smartphone und allgegenwärtigem Kalender eine orientierende Bedeutung. Zuordnungen, wie die im Haussegen an Dreikönig, schufen Klarheit und Sicherheit im Empfinden der Menschen. Die Aufgeregtheiten einer Mediendebatte – derzeit wogen die Worte um die langsam anlaufenden Impfungen – vermitteln vieles, nur eben keine Ordnung und keine Sicherheit. Manchmal hilft es im Gefechtslärm solcher Debatten, gedanklich auf Abstand zu gehen und von dort aus zu schauen: Worum geht es eigentlich?

Kurz gesagt: Es geht um Durchhalten in erschwerter Lage. Durchhalten, weil es in jedem Fall seine Zeit braucht, bis genügend Menschen geimpft worden sind, um eine Entspannung in den Kliniken zu bewirken. Erschwerte Lage, weil die Witterungsbedingungen – kalt, nass und dunkel – schon in „normalen“ Jahren keine Freude machen, weshalb wir gerade dann gerne zusammenkommen und das eine oder andere genießen.

Kann es sein, dass wir viel bessere Chancen haben zu bestehen, wenn wir uns einfach alle – ja, wirklich alle – an die AHAL-Regeln halten, statt rumzunölen und für uns in schöner Rücksichtlosigkeit das Loch im Zaun auszumachen. Möglichst wenig Kontakte, ist die Parole.

Wie passen dazu Gottesdienste in Präsenz? In der Tat ergibt sich hier eine Spannung. Als Anbieter spüren wir sie deutlich in Form einer hohen Verantwortung für die Sicherheit unserer BesucherInnen. Wir haben dafür, wie Sie wissen, viel investiert. Aber nicht nur das System der Luftreinigung und Lüftung spielt hier eine Rolle, sondern auch aller Aufwand mit Voranmeldung, Sitzplan, Handdesinfektion, Fiebermessung etc.. Wo sonst zwei KirchenvorsteherInnen sonntags Dienst tun und dabei 70-100 Leuten begegnen, sind derzeit drei aus dem Kirchenvorstand für ca. 25 Personen da. Unter wirtschaftlichen Effizienzgesichtspunkten betrachtet, „lohnt“ sich ein Präsenz-Gottesdienst unter diesen Umständen nicht. Andererseits folgen wir hier unserem innersten und zentralen Auftrag der Verkündigung. Eine frohe Botschaft verkündigen wir. Manch einem tut das jetzt besonders gut. Und unter denen, die tatsächlich kommen, sind solche, die den Gottesdienst aus ganz persönlichen Gründen „brauchen“. Er ist im einen Fall eine der wenigen verbleibenden Verbindungen zu einer menschlichen Gemeinschaft. Im anderen Fall ist er der Ort der Vergewisserung in Trauer, Krankheit, Leid und Niedergeschlagenheit. Der Gottesdienst klärt und vermittelt eine Zuordnung: Du, der Du in meinem Namen mit den wenigen anderen hier bist, gehörst zu Gott, in dessen Namen wir zusammenkommen. Die anderen, die das von Ferne über den Stream (Bremmaus /YouTube) mitverfolgen, können sich dem anschließen. Es braucht aber die „zwei oder drei, die in meinem Namen versammelt sind“ [Mt 18,20], um auch stellvertretend für all die anderen, nicht persönlich Anwesenden, den Gottesdienst zu feiern. Gesellschaftspolitisch spielt der Gottesdienst, klug und maßvoll in Anspruch genommen, eine entlastende Rolle. Wie bedrückend eine „Alles-zu-Lage“ sich anfühlt, wissen wir noch aus dem Frühjahr 2020. Wer freilich dem gottesdienstlichen Geschehen auch sonst nichts abzugewinnen vermag, wird sich nicht schwertun, auch dessen Unterlassung zu fordern.

Die Gemeinde, Sie, haben an den zurückliegenden Feiertagen durch Ihr umsichtiges Verhalten allen Unkenrufen zum Trotz gezeigt, wie religiöse Praxis, dazu gehören auch Gottesdienste in Präsenz, und Kontaktbeschränkungen in der Pandemie zusammengehen. Herzlichen Dank dafür!

Am kommenden Sonntag laden wir zu einer Gemeindeversammlung – Beginn ca. 11.45 h ein, die der Vorbereitung der Kirchenvorstandswahl am 13. Juni 2021 dient. Die KandidatInnen stellen sich vor und Vorschläge für eine Ergänzung des vorläufigen Wahlvorschlages des Benennungsausschusses können gemacht werden. Unter den gegebenen Umständen ist die Teilnahme über das Streaming der Veranstaltung die gebotene Form. Für diejenigen, die dazu nicht die Möglichkeit haben, stehen max. 25 Sitzplätze zur Verfügung, die nach vorheriger telefonischer Anmeldung (Tel. 33770) vergeben werden.

In vier Dreiergruppen stellen sich die Kandidierenden (in alphabetischer Reihenfolge) Marc Albrecht, Bremthal; Niclas Dürst, Bremthal; Tobias Kaufmann, Bremthal; Thomas Klug-Gottron, Bremthal; Dorothea Lindenberg, Bremthal; Dr. Svenja Olgemöller, Bremthal; Heike Quitzau, Vockenhausen; Jörg Ritter, Bremthal; Dirk Roethele, Bremthal; Stefan Rottmann – Bremthal; Sandra Rösner, Niederjosbach; Marie Sophie Schmidt, Bremthal vor.

Vorschläge zur Ergänzung des Wahlvorschlags können per Telefon (AB) oder Mail (pfarramt@emmaus-bremthal.de) bis Sonntag 0.00 h eingehen. Der Benennungsausschuss wird anschließend den endgültigen Wahlvorschlag erarbeiten, den der Kirchenvorstand nach Beschluss an den Dekanatssynodalvorstand weiterleitet. Nach formaler und rechtlicher Prüfung erfolgt dort voraussichtlich die Genehmigung, womit das Personal-Tableau feststeht, mit dem die Gemeinde in die Wahl am 13. Juni 2021 gehen wird. Die wird als allgemeine Briefwahl durchgeführt werden, wozu die Wahlbenachrichtigungsunterlagen Anfang Mai verschickt werden.

„20 C-M-B 21“ – Christus mansionem benedicat – möge auch in diesem Jahr für Sie und Ihre Familie persönlich gelten – auch ohne Kreide.

Ihr, Moritz Mittag