Verschieden – aber auf Augenhöhe
Die Konfirmandinnen und Konfirmanden haben in diesem Jahr den Vorstellungsgottesdienst mit dem Thema „Gleichberechtigung statt Machtmissbrauch“ gestaltet. Und sie haben es konkretisiert, indem sie darauf hingewiesen haben, dass Menschen verschieden sind und gerade in dieser Verschiedenheit auf Augenhöhe sein sollten.
Im Gottesdienst wurden biblische Verse vorgelesen, die uns alle nachdenklich gemacht haben. Manche Verse sind der damaligen Zeit geschuldet, aber die Grundinhalte sind noch heute aktuell – nicht nur für die Konfirmanden.
Ich lade Sie ein, die Verse in Ruhe zu lesen und auf sich wirken zu lassen. Vielleicht gibt es einen Vers, den Sie in die nächste Zeit als Wegbegleiter mitnehmen möchten.
Verse des Vorstellungsgottesdienstes:
„Lernt Gutes tun! Trachtet nach Recht, helft den Unterdrückten, schafft den Waisen Recht, führt der Witwen Sache!“ Jesaja 1, 17
„Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten.“ Matthäus 7, 12
„Und er sprach zu ihnen: Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht und nicht der Mensch um des Sabbats willen.“ Markus 2, 27
„Das andre ist dies: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Es ist kein anderes Gebot größer als diese.“ Markus 12, 31
„Als sie nicht lockerließen, richtete er sich auf und sagte: Wer von euch noch nie gesündigt hat, soll den ersten Stein auf sie werfen!“ Johannes 8, 7
„Auch ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen.“ Johannes 16, 22
„Petrus aber tat seinen Mund auf und sprach: Nun erfahre ich in Wahrheit, dass Gott die Person nicht ansieht.“ Apostelgeschichte 10, 34
„Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau; denn ihr seid allesamt einer in Christus Jesus.“ Galater 3, 28
Ihre Pfarrerin Ivonne Heinrich
