April 2020

Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich.

1.Kor 15,42

Jedes Korn, das in die Erde fällt und aufgeht, lehrt es uns. Ja, es geht auf und lässt den Keim einer neuen Pflanze aus sich herauswaschen, die ihrerseits fast 50 Körner hervorbringen wird. Und ja dieses eine Korn am Anfang geht in der Erde auf. „Es wird gesät verweslich.“ Wir selbst sind solche Saat, sind vergänglich, sterblich und eben „verweslich“. Kein schöner Gedanke. Erst recht nicht in diesen Zeiten, in denen man sorgenvoll die wachsende Zahl derer zur Kenntnis nimmt, die der Corona-Epidemie zum Opfer gefallen sind. Paulus, den Blick fest auf den gekreuzigten und auferstandenen Christus gerichtet, sieht über Sterben und Tod hinaus: „Es wird auferstehen unverweslich.“ Wie das? Zur Auferstehung gehört, sich Gott ganz anzuvertrauen, sich ihm zu überlassen, dass er tut, was nur er tun kann. Aus dem Alten Neues schaffen. Aus dem Tod Leben. Aus dem Verweslichen, das Unverwesliche. Der Vers aus dem 1. Korintherbrief ist ein rechtes Osterwort. Es tröstet und es lässt hoffen.

Von heute, 13.3.2020, an bis auf weiteres sagen wir alle Gemeindeveranstaltungen ab!

Wer den Gottesdienst vermisst, der kann wenigstens zum jeweiligen Sonntag unter https://www.emmaus-bremthal.de/gottesdienste/predigten/ eine Predigt zum Tag finden.

Willkommen bei der Evangelischen Emmausgemeinde Eppstein

Schön, dass Sie bei uns reinschauen! Bilder und Texte möchten Ihnen einen kleinen und vorläufigen Eindruck von einer Gemeinde vermitteln, die in den letzten Jahren entstanden ist.

Die meisten von uns sind hier zugezogen. Etliche müssen nach ein paar Jahren wieder davon. Es ist ein Kommen und Gehen. Wir sind, das ist hier deutlich zu spüren, unterwegs. Das spiegelt auch der Name unserer Gemeinde wider.

Nach Emmaus, dem kleinen Dorf bei Jerusalem, haben wir unser Gemeindezentrum und die Gemeinde benannt. Der Evangelist Lukas erzählt von zwei Jüngern, die nach dem Tod Jesu sich dorthin zurückziehen (Lukasevangelium, Kapitel 24). Auf dem Weg begegnet ihnen einer, den sie später beim Abendbrot als den Auferstandenen erkennen. Von Emmaus aus, einem Ort der Vergewisserung, wenden sie sich wieder ihrem Leben und ihrem Auftrag zu. Sie folgen den Spuren Jesu und werden seine Zeugen.



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