Elisenlebkuchen kommen (wenn man sie nicht selbst backt) aus Nürnberg, sind rund und dürfen nur maximal 10% Mehl enthalten. Nach dem Backen werden sie mit Schokoglasur oder Zuckerguss bestrichen, oder man verziert sie mit ein paar blanchierten Mandeln.

Im folgenden mein Rezept:
6 Eier
100 g Rohrohrzucker
5 EL flüssigen Honig
250 g Haselnüsse
250 g Mandeln
100 g Walnüsse
100 g Zitronat
100 g Orangeat
25 g Lebkuchengewürz
10 Tropfen Bittermandelöl
runde Oblaten, Durchmesser 9 cm

Am schnellsten geht es, wenn man einen Mixer hat. Da hinein gibt man die Nüsse und Mandeln, am besten in drei Portionen à 200 g. Kurz einschalten und nach wenigen Sekunden ist alles fein gemahlen. Gemahlene Nüsse in eine Schüssel geben. Nun kommen Zitronat und Orangeat ebenfalls in den Mixer, ich schlage zwei der sechs Eier darüber und mixe das Ganze solange, bis eine sämige Masse entsteht, Zitronat und Orangeat sind nun feinst zerkleinert.
Nussmasse, Zitronat-Orangeat-Ei-Masse, Honig, Zucker und Lebkuchengewürz vermischen, ein paar Tropfen Bittermandelöl dazu.
Die restlichen vier Eier schaumig schlagen, über die Teigmasse geben und vorsichtig alles miteinander vermengen.

Nun den Teig in kleinen Portionen (ca. 50 g) auf die Oblaten verteilen und vorsichtig in Form streichen (am besten mit nassen Fingern, dann klebt’s nicht so). Eine große Hilfe hierbei kann die Lebkuchenglocke sein. Es geht aber auch ohne.

Auf einem Blech ist Platz für 12 Lebkuchen, insgesamt bekommt man aus dem Teig etwa 20 Lebkuchen.
Die Lebkuchen bei 160 Grad etwa 20 bis 30 Minuten backen. Sie müssen am Ende leicht gebräunt sein.
Nach dem Backen und Abkühlen kann man die Lebkuchen mit Schokoladenkuvertüre bestreichen (im Wasserbad schmelzen lassen) oder mit Zuckerguss. Oder man kann die Lebkuchen – schon VOR dem Backen – mit blanchierten Mandeln verzieren.

Gutes Gelingen und guten Appetit!

Dorothea Lindenberg