Kantate – 10.05.2020

Text: Eph 5, 15-20

Thema: Singet und spielt dem Herrn in euren Herzen

Ev. Emmausgemeinde Eppstein

Pfarrer Moritz Mittag

Vorspiel

Begrüßung

Singt dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder! [Ps 98,1]

Zurzeit erwarten viele von manchen Wunder. Aber die vollbringen sie nicht, was uns nicht wundern muss. Das ist einer der Gründe, warum wir den gemeinsamen Gottesdienst vermisst haben. Wir wollen uns jetzt als Gemeinschaft Gott zuwenden, die einen im Freien, die anderen zuhause, und ihn bitten und bewegen, dass er Hilfe oder Abhilfe schafft.

306,1-4            Singt das Lied der Freude über Gott

1. Singt das Lied der Freude über Gott! / Lobt ihn laut, der euch erschaffen hat, / Preist ihn, helle Sterne, lobt ihn Sonne, Mond, / auch im Weltall ferne seine Ehre wohnt: / Singt das Lied der Freude über Gott!

2. Singt das Lied der Freude über Gott! / Lobt ihn laut, der euch erschaffen hat. / Preist ihn, ihr Gewitter, Hagel, Schnee und Wind. / Lobt ihn, alle Tiere, die auf Erden sind: / Singt das Lied der Freude über Gott!

3. Singt das Lied der Freude über Gott! / Lobt ihn laut, der euch erschaffen hat. / Stimmt mit ein, Menschen, preist ihn groß und klein, / seine Hoheit rühmen, soll ein Fest euch sein: / Singt das Lied der Freude über Gott!

4. Singt das Lied der Freude über Gott! / Lobt ihn laut, der euch erschaffen hat. / Er wird Kraft uns geben, Glanz und Licht wird sein, / in das dunkle Leben leuchtet hell sein Schein: / Singt das Lied der Freude über Gott!

Votum

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Psalm 98 – EG 739

Singet dem Herrn ein neues Lied, / denn er tut Wunder. / Er schafft Heil mit seiner Rechten / und mit seinem heiligen Arm. / Der Herr lässt sein Heil kundwerden; / vor den Völkern macht er seine Gerechtigkeit offenbar. / Er gedenkt an seine Gnade und Treue für das Haus Israel, / aller Welt Enden sehen das Heil unsres Gottes. / Jauchzet dem Herrn, alle Welt, / singet, rühmet und lobet! / Lobet den Herrn mit Harfen, / mit Harfen und mit Saitenspiel! / Mit Trompeten und Posaunen / jauchzet vor dem Herrn, dem König! / Das Meer brause und was darinnen ist, / der Erdkreis und die darauf wohnen. / Die Ströme sollen frohlocken, / und alle Berge seien fröhlich vor dem Herrn; / denn er kommt, / das Erdreich zu richten. / Er wird den Erdkreis richten mit Gerechtigkeit / und die Völker, wie es recht ist. / Kommt, lasst uns anbeten!

Gloria patri

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie es war im Anfang, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Sündenbekenntnis

Soll ich allein singen? Was soll das für ein Gesang sein, bei dem ich stumm bleibe? Soll Summen Singen ersetzen? Wie oft hätte ich singen können, und hab’s nicht getan! Wie oft hätte ich Grund gehabt, Dich, Gott, zu loben! Wie oft habe ich meine innere Stimme unterdrückt, die laut werden wollte, um Dich zu preisen! Ach, Herr, ich möchte wieder singen können, nicht allein, sondern mit all den anderen, die Dich lieben, loben und ehren!

Herr, erbarme dich!

Kyrie

Herr, erbarme dich; Christe, erbarme dich; Herr, erbarm’ dich über uns!

Gnadenzuspruch

Singet und spielt dem Herrn in euren Herzen und saget Dank allezeit für alles Gott, dem Vater, in dem Namen unseres Herrn Jesus Christus. [Eph 5,19f.]

Lobsinget dem Herrn, erhebet seinen Namen!

Gloria

Ehre sei Gott in der Höhe, und auf Erden Fried’, den Menschen ein Wohlgefallen.

Salutatio

Der Herr sei mit euch! – Und mit deinem Geist.

Kollektengebet

Gott, unser Vater, wir leihen uns die Stimmen der Orgel und der Vögel, um Dich zu preisen. Wir singen im Herzen mit, lauter, als wir es uns getrauten, wenn wir unseren Gesang zum Klingen bringen könnten. Lass den Chor unserer inneren Stimmen an Dich gelangen. Sieh darauf, wie wir es meinen und spüre die Ehre, die wir Dir erweisen.

Amen.

Evangelium Lk 19,37-40

37 Und als er schon nahe am Abhang des Ölbergs war, fing die ganze Menge der Jünger an, mit Freuden Gott zu loben mit lauter Stimme über alle Taten, die sie gesehen hatten, 38 und sprachen: Gelobt sei, der da kommt, der König, in dem Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe!  39 Und einige von den Pharisäern in der Menge sprachen zu ihm: Meister, weise doch deine Jünger zurecht! 40 Er antwortete und sprach: Ich sage euch: Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien.

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege. – Halleluja

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde; und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn. Empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes. Am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters. Von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten. Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben.

https://youtu.be/oBQWb9qzEZc

302, 1-5.8  Du meine Seele singe

1. Du, meine Seele, singe, / wohlauf und singe schön /dem, welchem alle Dinge / zu Dienst und Willen stehn. / Ich will den Herren droben / hier preisen auf der Erd; / ich will ihn herzlich loben, / solang ich leben werd.

2. Wohl dem, der einzig schauet / nach Jakobs Gott und Heil! / Wer dem sich anvertrauet, / der hat das beste Teil, / das höchste Gut erlesen, / den schönsten Schatz geliebt; / sein Herz und ganzes Wesen / bleibt ewig unbetrübt.

3. Hier sind die starken Kräfte, / die unerschöpfte Macht; / das weisen die Geschäfte, / die seine Hand gemacht: / der Himmel und die Erde / mit ihrem ganzen Heer, / der Fisch unzähl’ge Herde / im großen wilden Meer.

4. Hier sind die treuen Sinnen, / die niemand Unecht tun, / all denen Gutes gönnen, / die in der Treu beruhn. / Gott hält sein Wort mit Freuden, / und was er spricht, geschieht; / und wer Gewalt muss leiden, / den schützt er im Gericht.

5. Er weiß viel tausend Weisen, / zu retten aus dem Tod, / ernährt und gibet Speisen / zur Zeit der Hungersnot, / macht schöne rote Wangen / oft bei geringem Mahl; / und die da sind gefangen, / die reißt er aus der Qual.

8. Ach ich bin viel zu wenig, / zu rühmen seinen Ruhm; / der Herr allein ist König, / ich eine welke Blum. / Jedoch weil ich gehöre / gen Zion in sein Zelt, / ist’s billig, dass ich mehre / sein Lob vor aller Welt.

Predigt

Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus. Amen.

Ist es die Witterung, die bei mir die Erinnerung an lange Kanufahrten auf der Mecklenburger Seenplatte auslöst? Den größten Teil des Tages zu zweit oder auch allein im Boot. Wind und manchmal auch Regen von vorn. Das Ziel im Sinn, aber lange nicht vor Augen. Pullen, was das Zeug hält. Müde werden. Gedanken verscheuchen, die sagen, wie gut man’s haben könnte, wenn man sich doch bloß nicht auf das hier eingelassen hätte. Zwischendurch nachlassende Kräfte. Eine Pause zur Stärkung und die Fortsetzung der Partie. „Wann sind wir endlich da?“ die Kinderfrage wird wieder laut. Schätzungen und Einschätzungen kursieren und erweisen sich teils als zu pessimistisch teils als zu optimistisch. Aber Aussteigen ist keine Option, wir sind auf dem Wasser. Alles Murren ändert nichts. Aber klar ist auch, ohne Moral ist die Aufgabe nicht zu bewältigen.

Sie haben längst bemerkt, das ist auch ein Bild für eine Situation, wie wir sie kennen, vielleicht ganz besonders jetzt, aber auch schon in anderen Zusammenhängen unseres Lebens. Und offenbar ist sie den Leuten der Gemeinde zu Ephesus auch nicht fremd. Nicht weit vom Hafen hat sie sich eingerichtet. Wer weiß, was die Seeleute von ihren Fahrten zu berichten haben. Von Stürmen und Flauten reden sie. Die Epheser, selbst wenn sie Landratten sein sollten, haben eine Ahnung, wie es ist, wenn der Wind einem ins Gesicht weht, wenn’s kein Vorankommen gibt oder unsichtbare Gefahr lauert.

Der Brief erinnert sie daran, dass aller Bedrohlichkeit der Dunkelheit zum Trotz sie im Licht leben. Sie seien Kinder des Lichts. Es ist das Licht des auferstandenen Christus. In diesem und durch dieses Licht schaut auf die Welt und das Leben. Es wird ein liebevoller Blick sein, in dem sich fortsetzt, wie Jesus uns, ja den geringsten unserer Brüder angesehen hat.

„So seht nun sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt“,mahnt der Brief die Epheser, „nicht als Unweise, sondern als Weise“ [Eph 5,15]. Was heißt das? Damals im einzelnen sicher etwas anderes als heute. Damals sind’s vielleicht faule Kompromisse mit der Mehrheitsmeinung. Die hat mit Christus nichts im Sinn. Und es sind Angewohnheiten – schlechte vor allem – gegen die der Brief sich wendet. „Werdet nicht unverständig, sondern versucht, was der Wille des Herrn ist“ [Eph 5,17]. Der ruft uns jeden Tag zur Verantwortung für unseren Nächsten, für die Gemeinschaft, in der wir leben und für die Welt. Da kann es nicht sein, dass wir uns betäuben und in Rausch und Unansprechbarkeit flüchten. „Sauft euch nicht voll Wein, woraus ein unordentliches Wesen folgt, sondern lasst euch vom Geist erfüllen“ [Eph 5,18]. Die Unübersichtlichkeit der Lage, einem Nebel vergleichbar, der sich undurchdringlich über’s Land gelegt hat, mit Benebelung zu begegnen, bringt einen dem Ziel nicht näher.

Im Kanu half nur Durchhalten und die inneren, die seelischen Ressourcen wecken und abrufen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich stundenlang in mir gesungen habe. Lieder, Choräle, Arien, was halt aus der Erinnerung aufstieg. Ein innerer Gesang, wie er auf den Traumpfaden der Aborigines in den Weiten Australiens laut wird. Ein Gesang, wie man ihn in der Dämmerungszeit bei unserem Amselmädchen erlauschen konnte. Das sang mit geschlossenen Augenliedern leise in sich hinein. Ein Gesang, der, wie der des Orpheus, den Weg durch Gefahr und Tod zu bannen vermag.

„Kantate“ ist der Name des heutigen Sonntags. Singt! Ja, aber wie, wenn wir zum Schweigen verdammt sind? Verdammt, das ist ein hartes Wort. Für die Gemeinde in Ephesus mag das zugetroffen haben. Wer weiß, was ihnen blühte, wenn sie es wagten ihre Lieder lauthals anzustimmen? Womöglich Verfolgung, Vertreibung oder Tod. Drum lesen wir im Brief an die Epheser die Empfehlung: Singet und spielt dem Herrn in euren Herzen und saget Dank allezeit für alles Gott, dem Vater, in dem Namen unseres Herrn Jesus Christus“ [Eph 5,19f.]. Aber heute machen wir sie uns zu eigen. Nicht, weil man uns verfolgte oder nachstellte, sondern weil wir als Kinder des Lichts, als Menschen, die ihrem Herrn Jesus Christus folgen, Verantwortung übernehmen nicht nur für uns, sondern auch für unseren Nächsten, die Gemeinschaft und die Welt, in der wir leben. Wir sind über diesen Verzicht auf den Gesang nicht glücklich, er fällt uns schwer, aber wir nehmen das jetzt auf uns. Und wir richten unser Augenmerk auf den Segen, der uns geschenkt ist, auf „die Gnade unsers Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes“ [2. Kor 13,14]. Das erfüllt uns mit tiefer Dankbarkeit, und gerne folgen wir Aufforderung des Briefes: „Sagt Dank dem Vater allezeit für alles, im Namen unseres Herrn Jesus Christus“ [Eph 5,20].

Das wollen wir nicht vergessen bei allem, was uns fehlt, was wir vermissen, was wir uns noch eine ganze Zeitlang wünschen müssen.

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle unsere Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.

324,1-3.12.13.17.18    Ich singe dir mit Herz und Mund

1. Singe dir mit Herz und Mund, / Herr meines Herzens Lust; / ich sing und mach auf Erden kund , / was mir von dir bewusst.

2. Ich weiß, dass du der Brunn der Gnad / und ewge Quelle bist, / daraus uns allen früh und spat / viel Heil und Gutes fließt.

3. Was sind wir doch? Was haben wir / auf dieser ganzen Erd, / das uns, o Vater, nicht von dir / allein gegeben werd?

12. Du füllst des Lebens Mangel aus / mit dem , was ewig steht, / und führst uns in des Himmels Haus, / wenn uns die Erd entgeht.

13. Wohlauf, mein Herze, sing und spring / und habe guten Mut! / Dein Gott, der Ursprung aller Ding, / ist selbst und bleibt dein Gut.

17. Er hat noch niemals was versehn / in seinem Regiment, / nein, was er tut und lässt geschehn, / das nimmt ein gutes End.

18. Ei nun, so lass ihn ferner tun / und red ihm nichts darein, / so wirst du hier in Frieden ruhn / und ewig fröhlich sein.

Fürbittengebet

Ist es nicht wunderbar, dass unser Magen nicht knurrt? Ist es nicht ein Segen, dass neben uns keine Granaten und keine Bomben detonieren? Ist es nicht eine Gnade, dass uns keine Ketten klirren und keine Zellentür ins Schloss fällt? Ist es nicht eine Wohltat, wenn wir nichts zu seufzen und zu beklagen haben? Ist es nicht ein Glück, dass wir in unseren Herzen zu danken und zu jubeln haben und uns nur danach sehnen müssen, einander wieder näher zu kommen, lauthals zu singen und unbesorgt zu feiern?

Wir haben’s gut und denken an die vielen, denen das eine oder das andere oder auch all das abgeht. Und wir bitten Dich, Du bewahrender und rettender Gott, dass Du ihnen Hilfe sendest und Wege bahnen hilfst zu Frieden,  Wohlfahrt und Glück.

Stilles Gebet

Vater unser im Himmel Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

317,1-5      Lobe den Herren

1. Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren, / lob ihn, o Seele, vereint mit den himmlischen Chören. / Kommet zuhauf, / Psalter und Harfe wacht auf, / lasst den Lobgesang hören!

2. Lobe den Herren, der alles so herrlich bereitet, / der dich auf Adelers Fittichen sicher geführet, / der dich erhält, / wie es dir selber gefällt, / hast du nicht dieses verspüret?

3. Lobe den Herren, der künstlich und fein dich bereitet, / der dir Gesundheit verliehen, dich freundlich geleitet. / In wieviel Not / hat nicht der gnädige Gott / über dir Flügel gebreitet?

4. Lobe den Herren, der sichtbar deinen Stand sichtbar gesegnet, / der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet. / Denke daran, / was der Allmächtige kann, / der dir mit Liebe begegnet.

5. Lobe den Herren, was in mir ist, lobe den Namen. / Alles, was Odem hat, lobe mit Abrahams Samen. / Er ist dein Licht, / Seele, vergiss es ja nicht. / Lobende, schließe mit Amen!

Mitteilungen

Heute legen wir für die Kirchenmusik zusammen. Was sind wir froh, dass wir so gute Leute haben, die als KirchenmusikerInnen unser Leben bereichern! Und wie gerne besuchen wir alle die Konzerte unserer ausgezeichneten Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker, der OrganistInnen und der Chöre in unserer Landeskirche. Was uns fehlt, wenn sie nicht da sind, wird uns gerade jetzt bewusst. Wie schön, dass es immer wieder Angebote gibt, Ihrem Schaffen digital zu folgen.

Wie es hier weitergeht? Manches zeichnet sich ab,, anderes wird sich jetzt nach und nach klären.

Den nächsten Gottesdienst im Freien können wir uns an Himmelfahrt vorstellen. Am besten Sie verfolgen auf der Website und/oder über den Kontaktbrief die weitere Entwicklung.

Segen

Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr hebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden. Amen.

Amen, amen, amen.

Orgelnachspiel