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Erwachsene

Reformationsdekade

Die Wegstrecke der Reformationsdekade ist bemessen. 2017 im Herbst geht sie zu Ende. Vor uns liegen noch fünf Jahre, die wir als Gemeinde nutzen wollen. Die Frage „Wie kriege ich einen gnädigen Gott?“ brennt für die meisten von uns nicht mehr so unter den Nägeln, wie das für Luther der Fall war. Vielleicht sind wir aber auch aus der Übung, solche Fragen zu stellen. Tun wir’s aber doch, bemerken wir rasch, wie nah uns das geht. „Gott! Und ich?“ das geht uns an. Die Frage „hakt sich ein“, wie jemand bemerkte, und lässt einen nicht mehr los. Was ist denn da zwischen IHM und mir? Was beschreibt mein Verhältnis zum Ganzen und dem, was darüber hinaus ist? Ist es Angst? Ist es Eifersucht oder Neid? Ist es Hingabe? Oder Vertrauen? Können Begriffe die Antwort sein? Nur ungenügend fassen sie, was durch Erfahrungen Tiefe und Farbe erlangt hat.

„Warum will ich glauben?“ fragten wir im vergangenen Jahr.Da blickte die Gemeinde auf vier Symbole, die sich aus dem Workshop mit Stefan Budian im Jahr zuvor ergeben hatten. Er hat sie mit hellblauem Klebestreifen auf die Fenster unseres Gemeindesaals geklebt. Ein gedeckter Tisch, ein Spiegel, ein Knoten und ein Wegweiser – und immer dabei das „Wesen“. Längst haben wir uns angewöhnt, die Welt draußen durch die Symbole des Glaubens hindurch zu betrachten. Und umgekehrt, wer hineinschaut ins Haus hat sie ebenfalls vor sich.

Aber was soll das? wurde gefragt, je nach Temperament vorsichtig bis unwirsch. Ja, was soll das? Immer wieder Fragen, dabei wären doch Antworten hochwillkommen! Nun haben wir uns für dieses Jahr vorgenommen, die in den Symbolen verdichteten Inhalte wieder zu lösen, sie einzuspielen in unsere eigenen Betrachtungen der Welt, des Lebens und unseres Glaubens. Was geschieht dann? Am Tisch – zu Hause oder beim Abendmahl. Vor dem Spiegel, den ich mir vorhalte oder der mir vorgehalten wird. Unterwegs im Leben, ratlos geworden und richtungslos… Was geschieht, wenn mein Glaube lebt? Wir sind gespannt!

 

 

 

Über Gott und die Welt

Die Römer hatten ein Forum, die Londoner speakers corner. Wir haben die Reihe „Über Gott und die Welt“. Hier gibt’s was zu erfahren und zu diskutieren.

In kommenden Jahr widmen wir uns dem Thema „Zusammenhalt in der Gesellschaft“.

Den Anfang macht Herbert Landau, bis vor kurzem Mitglied des 2. Senats des Bundesverfassungsgerichtes. Am Mittwoch, den 19. April 2017, um 20.00 Uhr spricht er über das Thema „Gottesbezug in der Verfassung und säkularer Staat“.

Es folgt Prof. Dr. Hans Mathias Kepplinger. Der Politik- und Publizistikwissenschaftler der Johannes-Gutenberg-Universität beleuchtet die „Rolle der Medien in der Migrationskrise: Löbliche Absichten mit fragwürdigen Folgen?“ Donnerstag, den 18. Mai 2017, um 20.00 Uhr.

Am 7. Juni 2o17 erwarten wir den Propst für Südnassau Oliver Albrecht, der das Thema aus biblischer Perspektive betrachten wird.

 

Gottesdienst-Vorbereitungskreis

Nach Absprache treffen sich die Mitglieder, um über Grundfragen des Gottesdienstes oder Einzelheiten zu sprechen, Gottesdienste zu planen und vorzubereiten. Eine Hauptaufgabe besteht darin, die Schriftlesung (wenn sie nicht KonfirmandInnen übernommen wird) und das Fürbittengebet zu halten. Das nächste Treffen findet am Montag, den 13. März 2017, um 18.00 Uhr im Gemeindezentrum statt.

 

Handauflegung – eine urchristliche Tradition

Das Handauflegen ist eine Gabe des Heilens, die in jedem Menschen angelegt ist. Es geht darum, sich dieser Gabe bewusst zu werden und sich der Heilkraft Gottes, die immer da ist, zu öffnen. Das geht einher damit, sich selbst zurückzunehmen und sich von der Bitte „Dein Wille geschehe“ leiten zu lassen. Mittwochs alle 14 Tage um 10.00 Uhr im Gemeindezentrum.

Ansprechpartnerin ist Frau Cäcilie Daus-Speicher, Tel. 06198-574472 – Mail: cd.51@t-online.de

 

Auskommen mit dem Einkommen

Das wäre schon schön: leben können ohne Schulden. Keine Sorgen haben. Am 12. Januar 2012 hatte Uta Skowranek in der Emmausgemeinde von Ihrer Arbeit als Schuldnerberaterin in Hofheim berichtet. Die zwei Stunden am Abend waren angefüllt mit Hinweisen, Fallen und Verhaltensweisen.

Es gibt viele Wege in die Schulden hinein. Für junge Menschen am Berufsanfang, für Familien, für ältere Menschen.

Ja, das wäre doch schön: ohne Schulden leben. Mit dem Einkommen auskommen.

Wo kann ich hingehen? Wo kann ich Fragen stellen, ohne schief angesehen zu werden? Kann mir jemand helfen, meinen Weg zu planen, ohne dass ich alle negativen Erfahrungen selber machen muss? Gibt es jemanden, der mir durch eine kritische Situation hindurch hilft? Gibt es Menschen, die wissen, was das überhaupt heißt: »Ich bin überschuldet?«

Wer ein Schiff oder auch nur ein kleines Boot steuern will, der macht sich im ruhigen Fahrwasser mit seinem Boot vertraut, lernt alle Möglichkeiten kennen und kümmert sich um die Wasserverhältnisse sowie das Wetter.

Alle Theorie muss sich dann später in der Praxis bewähren. Wenn das Wasser rauer wird: klappt dann alles, wie ich es geplant und gelernt habe? Komme ich durch alle Untiefen? Wenn ich aus dem Boot falle: ist da jemand, der mir einfach hilft, wieder heil an Land zu kommen? Der mir nicht sagt: »hättest Du mal dies und das beachtet, dann wärst Du nicht gekentert!« Wenn mein Boot verloren geht: wie kann ich meine Reise nun fortsetzen?

Individuelle Hilfe

Ein kleines Team mit entsprechenden Fachkenntnissen steht in der Emmausgemeinde zur Verfügung. Wer eine Begleitung in einer bestimmten Lebensphase oder bei bestimmten drängenden Fragen wünscht, kann sich auf das Prinzip der Verschwiegenheit verlassen.
Rufen Sie einfach an: Tel. 33770.

von Pfr. Alfred Schäfer

 

Männer kochen

1999 trafen sich erstmals unter der Leitung von Pfarrer Moritz Mittag Männer zum Kochen im Gemeindezentrum. Seitdem hieß es meist zweimal im Jahr „Männer kochen“. Und nicht nur, weil’s am Ende immer einen „Damenabend“ gibt, interessiert sich die ganze Gemeinde für die Rezepte und die Kompetenzen der kochenden Männer.

Die nächste Staffel startet am 25.1.2017 unter dem Titel „Aber bitte mit Sauce“. Die weiteren Termine sind: 8.2. – 26.4. – 13.01. – 10.5. – 31.5. und der „Damenabend“ am 9.6. 2017. Kosten: 80 € – Anmeldung im Pfarramt – Tel. 33770. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Frauen kochen

Was die Männer können, können die Frauen schon lange. Unter der Leitung von Heike Ulmer bereiten sie die Speisen und die Tischdekorationen mit großer Präzision und Hingabe vor. Zum Stiftungsabend am 4. November 2011 richteten sie unzählige Variationen zum Thema „Fingerfood“ her.

 

Frauengesprächskreis

Unter Leitung von Helgard Klein treffen sich montags um 10h (s. Service – Aktuelles) ein Dutzend Frauen zur Diskussion aktueller Themen oder vereinbarter Literatur.

 

Fahrt zum Wein

Am 1. September 2001 waren wir zur ersten „Fahrt zum Wein“ aufgebrochen. Das pfälzische Forst war das Ziel und hier das Weingut Eugen Müller. Seitdem haben wir 40 Fahrten zum Wein unternommen und dabei Weingüter, Lagen und Weine am Rhein, an der Mosel, der Nahe, dem Neckar, in Franken, Württemberg, der Pfalz und Rheinhessen kennen gelernt. Aber wir genießen nicht nur die freundliche Bewirtung, sondern auch die fröhliche Gemeinschaft.

Weitere Fahrten sind in Planung