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Satzung

Neufassung der Satzung durch Beschluss der Mitgliederversammlung
am 14. März 2012

eingetragen in das Vereinsregister beim Amtsgericht Königstein/Ts. unter dem AZ:  VR 758

I. ABSCHNITT
Name, Sitz und Zweck

§ 1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen „Förderverein Evangelisches Gemeindezentrum Emmaus Bremthal e.V.“, nachstehend kurz „Förderverein“ genannt. Er hat seinen Sitz in 65817 Eppstein, Stadtteil Bremthal. Der Förderverein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Königstein/Taunus eingetragen.

§ 2 Zweck

Der Zweck der Fördervereins ist die finanzielle Förderung der von der Kirchengemeinde 65817 Eppstein/Ts. geplanten Errichtung und Einrichtung eines Gebäudes in Eppstein, Stadtteil Bremthal, das als kirchliches Gemeindezentrum für diesen Stadtteil dienen soll, sowie dessen Unterhaltung und Betrieb. Der Förderverein wird die ihm zugewandten Beiträge und Spenden der Evangelischen Emmausgemeinde Eppstein/Ts. zur Verfolgung des in Satz 1 genannten Zweckes zur Verfügung stellen.

Der Förderverein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung und entsprechend anderer oder ergänzender Gesetze und Verordnungen. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mitglieder seiner Organe arbeiten ehrenamtlich.

Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet wer-den. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Die Änderung der Gemeinnützigkeit ist ausgeschlossen. Der Verein darf keine Person durch zweckfremde Verwaltungsaufgaben oder unverhältnismäßige Vergütungen begünstigen. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

II. ABSCHNITT
Mitgliedschaft

§ 3 Mitgliedschaft

Die Mitglieder des Vereins können sowohl natürliche als auch juristische Personen sein. Die Mitgliedschaft ist weder übertragbar noch vererblich. Die Mitgliedschaft ist schriftlich zu beantragen; über die Aufnahme in den Förderverein entscheidet der Vorstand. Die Mitgliedschaft erlischt

a)    durch schriftliche Austrittserklärung
b)    durch den Tod des Mitglieds, bei juristischen Personen durch Erlöschen

§ 4 Finanzierung des Vereins

Zur Erfüllung von Vereinszwecken erhebt der Förderverein von den Mitgliedern Beiträge. Die Höhe der Beiträge steht im Ermessen des einzelnen Mitgliedes. Der vom Vorstand festzusetzende Mindestbeitrag darf jedoch nicht unter-schritten werden. Die Beiträge sind jährlich zahlbar, spätestens bis zum 30. September. Sie können jedoch auch in monatlichen oder vierteljährlichen Raten gezahlt werden.

Darüber hinaus nimmt der Förderverein auch Spenden entgegen.

III. ABSCHNITT
Organe

§ 5 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

a) der Vorstand
b) die Mitgliederversammlung
Auf Beschluss des Vorstandes können auch Ausschüsse gebildet werden, die mit besonderen, insbesondere organisatorischen Aufgaben betreut werden.

§ 6 Vorstand

Der Vorstand des Fördervereins muss aus natürlichen Personen bestehen, und zwar:

a)    dem 1. Vorsitzenden
b)    dem 2. Vorsitzenden
c)    dem Schriftführer und einem Stellvertreter
d)    dem Kassenwart und einem Stellvertreter
e)    bis zu drei Beisitzern

Der/die für die Evangelische Emmausgemeinde Eppstein zuständige Gemeinde-pfarrer/-pfarrerin ist Kraft seines/ihres Amtes zusätzliches stimmberechtigtes Mitglied des Vorstandes.

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Vorstandsmitglieder, darunter den 1. Vorsitzenden oder den 2. Vorsitzenden, vertreten.

Vorstandsmitglied kann nur sein, wer Mitglied des Fördervereins ist und das 18. Lebensjahr vollendet hat.

Der Vorstand führt seine Geschäfte ehrenamtlich, er kann sich eine Geschäftsordnung geben.

§ 7  Aufgaben des Vorstandes

Die Aufgabe des Vorstandes ist die Führung der Geschäfte des Fördervereins.

Der Vorstand bedarf für die Aufnahme von Krediten der Zustimmung der Mitgliederversammlung.

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn wenigstens 2/3 des Vorstandes anwesend sind. Soweit Gesetz oder Satzung nichts anderes vorschreiben, fasst er seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden, im Falle seiner Abwesenheit die des 2. Vorsitzenden. Über die Beschlüsse des Vorstandes ist ein Protokoll zu führen, das vom Protokollführer zu unterzeichnen ist und vom 1. Vorsitzenden oder dem 2. Vorsitzenden gegenzuzeichnen ist.

Vorstandsbeschlüsse können auch schriftlich ohne Abhaltung einer Vorstandssitzung gefasst werden, wenn sämtliche Vorstandsmitglieder unterschreiben.

Grundsätzlich soll zu den Sitzungen des Vorstands eine Woche vorher, möglichst schriftlich, unter Angabe der Tagesordnung eingeladen werden.

§ 8 Wahl des Vorstandes

Der Vorstand wird durch die ordentliche Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand bleibt so lange im Amt, bis durch die ordentliche Mitgliederversammlung eine Neuwahl er-folgt ist. Der erste Vorstand wird von der Gründungsversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt.

§ 9 Mitgliederversammlung

Innerhalb der ersten 3 Monate eines jeden Geschäftsjahres findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Sie wird vom 1. Vorsitzenden, oder bei dessen Abwesenheit, vom 2. Vorsitzenden geleitet. Aufgabe der Mitgliederversammlung ist die Entgegennahme des Geschäfts- und Kassenberichts sowie des Berichts der Kassenprüfer, die Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes, die Wahl des Vorstandes und die Wahl von 2 Kassenprüfern. Für die Beschlüsse der Mitgliederversammlung gilt die einfache Mehrheit.

Satzungsänderungen unterliegen der Mehrheit von zwei Drittel der bei der Mitgliederversammlung anwesenden Personen. Der Beschluss, den Förderverein aufzulösen, unterliegt den Bestimmungen von § 12.

Die Einladungsfrist zu den Mitgliederversammlungen beträgt wenigstens 2 Wochen. Die Einladung soll durch den 1. Vorsitzenden oder den 2. Vorsitzenden, unter Angabe der Tagesordnung, in schriftlicher Form erfolgen. Daneben soll ein Hinweis auf eine abzuhaltende Mitgliederversammlung in dem Blatt erfolgen, in dem üblicherweise kirchliche Nachrichten bekannt gegeben werden.

Jedes Mitglied ist berechtigt, beim Vorstand eine Ergänzung der Tagesordnung zu verlangen, wenn die Sache über die beraten werden soll, in schriftlicher Form wenigstens eine Woche vor Beginn der Mitgliederversammlung, vorgelegt worden ist.

Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom 1. Vor-sitzenden oder dem 2. Vorsitzenden sowie dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

§ 10 Außerordentliche Mitgliederversammlung

Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden einberufen, wenn wenigstens 25% der stimmberechtigten Mitglieder dieses schriftlich unter Angabe der Tagesordnung verlangen. Ein solches Verlangen ist an den Vorstand des Fördervereins zu richten. Dieser ist gehalten, die außerordentliche Mitgliederversammlung innerhalb eines Monats einzuberufen. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Bestimmungen gemäß § 9.

IV. ABSCHNITT
Vereinsvermögen

§ 11 Vereinsvermögen

Verfügungsberechtigt über das Vereinsvermögen oder Teile davon ist der Kassenwart oder sein Stellvertreter zusammen mit dem 1. Vorsitzenden oder dem 2. Vorsitzenden und nach einem entsprechenden Vorstandsbeschluss. Zu diesem Zweck erhalten die genannten Vorstandsmitglieder Vollmacht über das oder die zu errichtenden Bank-, Postscheck- oder Sparkonten. Die jeweiligen Vollmachten  erlöschen mit Ausscheiden aus dem Vorstand. Für den Rechtsverkehr gilt § 6 dieser Satzung. Der Kassenwart hat einmal jährlich der Mitgliederversammlung einen Kassenbericht zu erstatten. Dem Kassenwart und dem Vorstand ist nach Genehmigung des Kassenberichts von der Mitgliederversammlung Entlastung zu erteilen.

Das Vereinsvermögen darf nur zu dem in § 2 genannten Zweck verwendet wer-den. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Zweckes, ist es der Evangelischen Emmausgemeinde Eppstein zu übertragen mit der Auflage, es im Sinne des § 2 der Satzung zu verwalten und zu verwenden.

V. ABSCHNITT
Auflösung des Vereins

§ 12 Auflösung

Über die Auflösung des Fördervereins kann die Mitgliederversammlung nur mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder beschließen und nur dann, wenn die Auflösung auf der Tagesordnung schriftlich angekündigt war und wenigstens ein Drittel der Mitglieder erschienen sind. Sind weniger Mitglieder er-schienen, so kann mit vierzehntägiger Frist eine neue Mitgliederversammlung einberufen werden, die ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden die Auflösung beschließen kann.

Eppstein-Bremthal, den 14. März 2012